Phytotherapie

Die Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) gehört mit zu den ältesten Medizinlehren. Bereits vor mehr als 3.000 Jahren wurden in China und Indien Krankheiten mithilfe von Heilpflanzen behandelt. In der Phytotherapie oder Pflanzen-heilkunde werden Beschwerden mit Pflanzenwirkstoffen behandelt.

 In der Phytotherapie (griech. phyton = Pflanze, therapeia = Pflege) kombiniert man altes Wissen mit modernen Erkenntnissen. Hierbei handelt es sich um die Behandlung von Beschwerden und Erkrankungen mittels Pflanzenwirkstoffen. Die Pflanzen werden als Frischpflanzen, Drogen oder Extrakte eingesetzt, die auch zu Tees, Aufgüssen (z.B. zur Inhalation oder Einreibung), Kapseln, Tropfen oder Salben weiterverarbeitet werden können. Die Pflanzenheilkunde kann gut ergänzend zu anderen therapeutischen Maßnahmen wie z.B. Akupunktur eingesetzt werden. Häufig werden diese Mittel vorbeugend eingesetzt. So kann man durch Beigabe geeigneter Pflanzen/Kräuter zum Futter gefährlichen Koliken oder Atemwegsproblemen vorbeugen.



Anwendungsgebiete sind z.B.:

  • Atemwegserkrankungen
  • Stoffwechselstörungen
  • Hautprobleme wie z.B. Ekzeme
  • Verdauungsstörungen

Heute sieht sich die Phytotherapie als Regulationstherapie um Störungen des Gesamtorganismus zu beseitigen und ein Gleichgewicht wiederherzustellen. Die Phytotherapie soll die Selbstheilungskräfte stimulieren und unterstützen. Sie berücksichtigt dabei die Gesamtheit der Pflanze und nicht nur isolierte Pflanzensubstanzen. Dieses Verfahren macht die Heilpflanzenkunde zu einem schonendem Naturheilverfahren.