Nosoden

Die Nosodentherapie kann als eine Mischung aus Impfung und Homöopathie gesehen werden und hat darin auch ihre Entstehungswurzeln.

 

Nosoden (von griechisch nosos, Krankheit ) sind Arzneimittel, die nach homöopathischen Regeln aus erkrankten Körpergeweben und -stoffen (tierische Organe, Körperflüssigkeiten) oder aus abgetöteten Mikroorganismen, wie bei den Impfstoffen, hergestellt werden.

 

Nosoden stimulieren nicht wie Impfungen das spezifische Immunsystem, sondern die unspezifische Abwehr. Es ist anzunehmen, dass sie nach dem homöopathischen Prinzip Informationen an den Organismus geben und dadurch vorhandene Blockaden aufbrechen und Heilungsprozesse in Gang setzen. Daneben werden ihnen noch weitere Effekte zugesprochen wie die Stärkung erkrankter Organe, Ausschwemmung von Giftstoffen und Verbesserung bei chronischen Krankheiten. Nosoden sollen nicht nur die Erkrankung durch den jeweiligen Erreger bekämpfen (Beispiel Krätze durch Psorinum) sondern auch andere Erkrankungen, die mit den damit verbundenen Erscheinungen (Beispiel Hautschuppungen) einhergehen. Nosoden werden eingesetzt, wenn die natürliche Regulationsfähigkeit des Körpers geschwächt ist, aber auch, wenn er Ausweich- und Überlastungsreaktionen zeigt.

 

Anwendungsgebiete sind z.B.

 

  • Allergien
  • Antibiotika Folgeschäden
  • bakteriellen Infektionen
  • Herpes Infektionen
  • Impfschäden
  • Insektenstichen
  • Pilze und Mykosen
  • Virusinfektionen
  • Wurmerkrankungen
  • Zeckenbisserkrankungen

 

Nosoden sind völlig nebenwirkungsfrei wenn man von einer „Erstverschlimmerung“, wie sie bei fast allen Homöopathika auftreten kann, einmal absieht.
Diese Erstverschlimmerung ist aber grundsätzlich als positiv zu bewerten, da sie darauf hinweist, dass das richtige Präparat eingesetzt wurde und sich der Körper verstärkt mit der Krankheit auseinandersetzt

 

Nach einer ausführlichen Erstanamnese werden die entsprechenenden Nosoden ausgewählt, z.B. bei Antibiotikafolgen oder die spezielle Nosode, die aus den erkrankten Teilen ihres Tieres hersgestellt wird z.B. bei Hauterkrankungen wird aus den Schuppen eine individuelle Nosode erstellt. Dieses für ihr Tier spziell ausgewählte Nosode können Sie ihrem Tier dann alle 2 Tage in Form von Globulie über die Schleimhaut eingeben.