Mykotherapie

Der Begriff Mykotherapie wurde in den 90er Jahren geprägt. Ihr Ursprung liegt in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Dort spielen Pilze schon seit vielen Jahrhunderten eine große Rolle in der Gesundheitsvorsorge sowie bei der Behandlung vieler Leiden und Erkrankungen. Aber auch in Europa sind Heilpilze wohl schon früh als Medikamente eingesetzt worden. Traditionell werden sie für eine Vielzahl von Erkrankungen eingesetzt.

Die Heilpilze wirken als Katalysatoren für Regulationsprozesse. So kann der gleiche Pilz beispielsweise den Blutdruck senken oder einen zu niedrigen erhöhen. Er wirkt hier nicht direkt blutdrucksteigernd oder -senkend, sondern beeinflusst die körpereigene Regulation im Sinne der besseren Balance. Aufgrund dieses Effektes benötigt man in der Praxis nur wenig Heilpilze. 3-4 Hauptpilze, sowie etwa 6 Zusatzpilze reichen als Spektrum aus. Oft genügt ein einziger Pilz als Heilmittel, dann wieder benötigt man 2-3 für ein optimales Resultat.

Die Pilze bringen viele Körperfunktionen wieder ins Gleichgewicht und wirken in unterschiedlicher Ausprägung: Entgiftend, Stoffwechselregulierend (Leber/Galle, Fettstoffwechsel, Anti-Diabetisch, Nieren stützende), Immunregulierend, antikarzinogene Wirkungen und wirken z.B. auf die Neoangionese (Neubildung von Blutgefäßen) und fördern die Apoptose (Zellabbau) von Tumorzellen. Andere Pilze haben sich als effektive Medikamente bei Diabetes erwiesen - und zwar nicht nur beim Typ II, sondern auch beim Typ I, solange noch nicht alle Inselzellen zerstört sind. Selbst in schweren Fällen konnte eine Reduzierung der Insulindosis erreicht werden. In leichteren Fällen ersetzen die Pilze Antidiabetika. Besonders hervorzuheben ist auch ihre revitalisierende und stabilisierende Wirkung z.B. in der Rekonvaleszenz und als Begleitbehandlung bei Chemotherapie und Bestrahlung. Auch in Sachen Immunsystem und Stoffwechsel wirken die Pilze als Adaptogene, d.h. sie können sowohl stimulieren, als auch dämpfen. So führt die Einnahmen bestimmter Pilze zu einem ausgeglichenene Immunprofil bei Autoimmunerkrankungen.

 

Anwendungsgebiete sind z.B.

 

  • Immunerkrankungen
  • Krebs
  • Allergie
  • Magen-Darmerkrankungen
  • Hauterkrankungen
  • Leberschäden
  • Diabetes
  • Fettstoffwechselstörungen

 

Die Wirkung setzt erst nach einem Zeitraum von 4 - 12 Wochen ein. Die Pilze müssen regelmäßig und über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.


Heilpilze stabilisieren das Immunsystem, hemmen das Tumorwachstum und haben zellerneuernde Wirkung. Ihre therapeutische Bedeutung wächst in der Immuntherapie, bei Krebserkrankungen, Allergien, Magen-Darm-Erkrankungen und Entzündungen an der Haut.
Auch bei typischen Wohlstandserkrankungen wie Übergewicht, Diabetes, Gicht, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck und Herzkreislauferkrankungen werden Heilpilze zur Prävention und zur Therapie eingesetzt. Insgesamt bewirken die Heilpilze, dass der gesamte Organismus wieder besser zusammenarbeitet und so ihr Tier wieder gesünder durchs Leben geht.